Schesir und Lega del Filo d'Oro

Von Juni bis September können auch Sie durch den Kauf von Schesir-Produkten dazu beitragen, dass wir für viele gehörlose blinde Kinder neue Ziele erreichen.
Für die gehörlosen blinden Kinder, die von der Lega del Filo d’Oro unterstützt werden, stellt jeder kleine Schritt in Richtung Selbständigkeit eine riesige Verbesserung dar.
Nicht sehen, hören und sprechen zu können: Das bedeutet einen Zustand der vollständigen Isolation. Doch auch für Menschen in dieser Situation gibt es einen Bereich, in dem sie mit anderen in Kontakt treten und die Barriere des Schweigens, die sie umgibt, durchbrechen können.

Die Lega del Filo d’Oro verfolgt seit 1964 Ziele wie Betreuung, Erziehung, Rehabilitation und Wiedereingliederung von gehörlosen blinden Menschen und Menschen mit mehrfachen psychosensorischen Beeinträchtigungen in die Familie und in die Gesellschaft.

NEUES NATIONALES ZENTRUM MIT ZIMMERN FÜR GÄSTE IM SCHULALTER.

Die Lega del Filo d’Oro ist derzeit dabei, das neue Nationale Zentrum in Osimo (AN) zu realisieren, ein Gebäude, das europaweit eine führende Stellung einnehmen wird und das eine Verdoppelung der Dienstleistungen für
gehörlose blinde Menschen und deren Familien ermöglichen wird.
Auch die Aktivitäten der Kinder im schulpflichtigen Alter, die heute im Rehabilitationszentrum von Osimo untergebracht sind, werden in dieses neue Nationale Zentrum verlegt. Die Kinder, die längere Zeit am Stück in dem Zentrum verbringen werden, können eigens für sie entworfene Wohnungen nutzen.
Jeder Aspekt der Einrichtung muss so entworfen sein, dass die Benutzung durch die Kinder vereinfacht und so ihre Selbständigkeit gefördert wird, unter Einhaltung der allgemeinen Sicherheitsstandards.
So werden beispielsweise die Hängeschränke und Schränke mit Kanten in Kontrastfarben zu den Flächen versehen, damit sie von Menschen mit einer Restsehfähigkeit besser erkannt werden; die Schränke werden mit Schiebetüren ausgestattet, um das Öffnen zu erleichtern und es gibt ergonomische Griffe aus Gummi.
Außerdem werden Treppen, Stufen, Unebenheiten und vorspringende Gegenstände vermieden oder entsprechend markiert. Alle diese Tricks sind sehr wichtig, auch, um unseren Gästen zu ermöglichen, ihre verbliebenen sensorischen Fähigkeiten möglichst gut zu nutzen.

Schesir war am Bau der Möbel für die Zimmer des neuen Zentrums beteiligt.

In diesen speziell für blinde und gehörlose Menschen gebauten und eingerichteten Räumen kann jedes Kind seine Fähigkeiten verbessern, die kleinen, aber wichtigen Alltagsverrichtungen selbst auszuführen. Beispielsweise eine Schublade zu öffnen und zu schließen, ein Glas zu ergreifen oder einen Löffel in der Hand zu halten, sich anzuziehen und sich morgens fertig zu machen, um in die Unterrichtsräume im Schulbereich zu gehen.
Die Normalität des Alltags wird so für die Kinder, die Gäste des Zentrums sind, zu einer ständigen Gelegenheit, ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken. So erhalten sie die Chance, unbeschwerter aufzuwachsen, in ihren Eigenheiten respektiert zu werden und Gehör zu finden mit den von ihnen geäußerten Bedürfnissen.