Was für einen Nährstoffbedarf hat Ihr Hund?

Der Nährstoffbedarf Ihres Hundes hängt auch von seiner Größe ab. Lesen Sie den Artikel und stellen Sie sicher, dass Sie Ihrem Hund das richtige Futter geben!

Ernährung für Katzen

Um fit und gesund zu bleiben, müssen Hunde wichtige Nährstoffe – Eiweiß, Fett, Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Wasser – in der richtigen Menge aufnehmen.
Die Menge dieser Komponenten darf niemals unter ein gewisses Minimum sinken und richtet sich auch nach der Größe des Hundes. Um einen Mangel oder eine Überdosierung dieser Nährstoffe zu vermeiden, ist es sehr wichtig, das richtige Futter zu wählen.

Kleine und Toy-Hunde (etwa 1 – 10 kg)
Kleine Hunde wachsen im Vergleich zu mittelgroßen und großen Hunden wesentlich schneller, in der Tat wird ihre Entwicklung in den ersten 8 Lebensmonaten vervollständigt. Dieses schnelle Wachstum erfordert hochverdauliche Lebensmittel, um die Nährstoffaufnahme zu optimieren und ein korrektes Wachstum zu gewährleisten.
Der Stoffwechsel kleiner Hunde ist schneller und benötigt mehr Kalorien als bei größeren Hunden: Kleine Hunde verbrauchen die ihnen zur Verfügung stehende Energie schnell und verlieren mehr Wärme.
Ihr Magen ist klein und benötigt kleine, leicht verdauliche Kroketten.
Auch die Menge der zu fütternden Nahrung ist unterschiedlich: Ein kleiner Hund verbraucht in Proportion pro Kilo Gewicht mehr Nahrung als ein großer Hund.
Es wird empfohlen, das Futter auf mindestens 2 Mahlzeiten zu verteilen, noch besser auf 3, um den ganzen Tag über einen konstanten Energie- und Blutzuckerspiegel zu gewährleisten.
Zu den kleinen und Toy-Rassen gehören zum Beispiel: Yorkshire, Malteser, Pinscher, Chihuahua, Mops.

Mittelgroße Hunde (etwa 11 – 25 kg)
Die Bedürfnisse mittelgroßer Hunde sind zur Hälfte die eines kleinen und zur Hälfte die eines großen Hundes.
Das Wachstum ist schnell, und der erwachsene Hund kann bis zum 50-fachen des Gewichts eines neugeborenen Welpen wiegen: Aus diesem Grund ist es wichtig, sein Wachstum zu fördern und eine gute Darmfunktion zu gewährleisten.
Der Stoffwechsel des mittelgroßen Hundes benötigt weniger Kalorien und Proteine als der eines kleinen Hundes. Sein Energie- und Proteinbedarf sinkt proportional pro Kilo Gewicht.
Es ist empfiehlt sich, mittelgroße Hunde morgens und abends zu füttern: deshalb ist es wichtig, die Tagesration in 2 Mahlzeiten aufzuteilen, die möglichst immer zur gleichen Zeit verabreicht werden, um den Hund an einen geregelten Tagesablauf zu gewöhnen.
Zu den mittelgroßen Hunderassen gehören zum Beispiel: Corgi, Collie, Beagle, Husky.

Große Hunde (etwa 26 kg)
Das Wachstum ist nach etwa 2 Jahren beendet, und der erwachsene Hund kann bis zu 100 mal so schwer sein wie ein Welpe. Gerade wegen dieser langen Entwicklung kommt es bei älteren Hunden eher zu Knochen- und Gelenkproblemen. Der Stoffwechsel ist langsamer, weshalb die Energiezufuhr nicht zu hoch sein sollte, um Übergewichtsprobleme zu vermeiden, die wiederum Knochen- und Gelenkprobleme verursachen können. Vitamine und Mineralstoffe müssen ausgewogen sein, damit sich das Knochengerüst langsam und richtig ausbildet.
Der Darm ist kürzer als der von kleineren Hunden und benötigt nur wenig Ballaststoffe, um den Nahrungsdurchgang zu verlangsamen und die Nährstoffaufnahme zu fördern.

Auch für große Hunde werden mindestens zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag empfohlen, aber aus einem anderen Grund: Die Verabreichung einer einzigen Mahlzeit erhöht das Risiko einer Magenerweiterung und Magenverdrehung (besonders wenn der Hund nach dem Essen läuft oder springt).
Zu den großen Hunderassen gehören zum Beispiel: Berner Sennenhund, Akita, Dogo, Chow Chow.